Schwerpunkt Nahrungsergänzungsmittel

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(BZfE) – Vom Vitamin-C-Präparat bis zur Kurkuma-Kapsel – gerade in der Erkältungszeit glauben viele Menschen, ihrer Gesundheit mit einer Extraportion Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Nahrungsergänzungen Gutes zu tun. Davon zeugt der seit Jahren steigende Absatz. Doch wie notwendig und sinnvoll ist das Angebot? Darüber gehen die Meinungen auseinander.Nahrungsergänzungsmittel mit allen ihren Facetten sind Schwerpunkt der Herbstausgabe von „Ernährung im Fokus“, der Fachzeitschrift des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Es geht um Angebot, Vermarktung und Verwendung, Nahrungsergänzungsmittel im Spannungsfeld von Lebensmittelrecht und Gesundheit oder im Sport.Für manche sind sie „Heilsbringer“, für andere „Teufelswerk“. Doch „Schwarz-oder-weiß-Denken“ hilft bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht weiter – oft sind es gerade die Grautöne, die für Konsumierende und Ratsuchende relevant sind: Einerseits gibt es sinnvolle Produkte für bestimmte Zielgruppen, andererseits viel Unsinn, überzogene Versprechungen und Geschäftemacherei, schreibt zum Beispiel der Glossist Stefan Hackenberg.Darüber hinaus befasst sich die Ausgabe mit den Themen Nachhaltigkeit, Ernährungsbildung, Diversität in Schule und Beratung, postprandiale Hypotonie sowie Verbesserung der Ernährungssituation in Westafrika mithilfe eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziell geförderten Projekts.Dazu präsentiert die Internet-Seite www.ernaehrung-im-fokus.de verschiedene thematisch passende „Highlights“, zum Beispiel „Calciumpräparate fördern Darmpolypen – Calcium aus Lebensmitteln nicht“ aus Ausgabe 01 2019 oder „Höchstmengen von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln“ aus Ausgabe 02 2020.Die drei Social-Media-Accounts @ErnaehrungF (Twitter), @ErnaehrungimFokus (Facebook) und @ernaehrungimfokus (Instagram) runden mit regelmäßig erscheinenden „Wissenshäppchen“ das Angebot ab.Quelle: Ruth Rösch, www.bzfe.de

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